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Preise

Website erstellen lassen: Kosten 2026 für KMU im Überblick

Sie haben drei Angebote für Ihre Website eingeholt — und Preise von 800 € bis 20.000 € bekommen. Alle drei Anbieter versichern, günstiger gehe es nicht, und ohne zu wissen, was den Preis wirklich treibt, können Sie nicht beurteilen, wer recht hat.

Wir bei qikdev bauen Websites für kleine Unternehmen und sehen solche Angebote von beiden Seiten. Hier sind die realen Zahlen für 2026 — ohne eine Seite „das kommt darauf an".

Die kurze Antwort: Was eine KMU-Website kostet

VarianteEinmaligMonatlich
Baukasten (Wix, Squarespace)0 €0–50 €
Selbst bauen mit KI-Tools0 €~50 € (KI-Abos + Hosting)
Freelancer1.500–8.000 €~10–30 € Hosting
Agentur5.000–12.000 €+100–500 € Wartung

Laut Rheinspace liegen KMU-Websites mit SEO 2026 bei 5.000–12.000 €, High-End-Projekte mit individueller Entwicklung starten ab 12.000 €. Das typische Projekt ist also weder die 500-€-Landingpage noch das 50.000-€-Portal.

Baukasten: 0–600 € im Jahr

Wix, Squarespace, Webflow-Templates. Sie zahlen 0–50 € im Monat und bekommen Hosting, SSL und eine Vorlagensammlung. Für einen ersten Test oder eine simple Visitenkarte mit Telefon, Adresse und drei Fotos reicht das tatsächlich.

Die Nachteile kommen später: Vorlagen-Design, langsame Ladezeiten, begrenztes SEO und komplette Plattform-Bindung. Der Umzug vom Baukasten auf eine richtige Website bedeutet praktisch einen Neubau.

Selbst bauen mit KI: ~50 € im Monat — mit Haken

2026 ist das eine reale Option: Tools wie Lovable, v0, Bolt oder Claude Code bauen aus einer Textbeschreibung eine funktionierende Website. Das Budget: KI-Abos plus Hosting, zusammen rund 50 € im Monat. Wie das funktioniert, haben wir in Was ist Vibe Coding erklärt.

Wenn Sie aber keinen Code lesen, nennen wir ehrlich die Stolperfallen:

  • Die ersten 80 % gehen schnell, die letzten 20 % sind zäh. Eine schöne Startseite steht an einem Abend; Formulare, Bezahlung und Kleinigkeiten wie „der Button verrutscht auf dem Handy" können Wochen fressen.
  • Wenn etwas kaputtgeht — und das wird es —, kann es niemand reparieren. Die KI macht selbstbewusst eine Änderung, die an anderer Stelle etwas zerstört, und ohne Code-Verständnis merken Sie das erst, wenn sich ein Kunde beschwert.
  • Sicherheit und Recht liegen bei Ihnen. Ein Kontaktformular speichert personenbezogene Daten: DSGVO, Cookie-Banner, Impressum, Barrierefreiheit nach BFSG — darum kümmert sich die KI nicht von selbst.
  • SEO und Ladezeit sind ab Werk mittelmäßig. Die Website „läuft", aber Meta-Tags, strukturierte Daten und Bildoptimierung bleiben Ihre Hausaufgabe.
  • Domain, Hosting, Deployment, Backups — ebenfalls Ihr Job: Die KI schreibt den Code, betreiben müssen Sie ihn.

Für ein Nebenprojekt, ein MVP oder einen Ideentest ist das ein guter Weg. Für eine Website, die Kunden bringen und immer laufen muss, ist er riskant — wenn keine technische Person in der Nähe ist.

Freelancer: 1.500–8.000 €

Freelancer berechnen 50–150 € pro Stunde. Eine typische Unternehmens-Website mit 5–7 Seiten kostet je nach Erfahrung und Umfang des individuellen Designs 1.500–8.000 €.

Vom Selbstverständnis und von den Preisen her gehört qikdev genau in diese Kategorie: KI-Tools machen uns schneller, aber bezahlt wird dasselbe — ein Entwickler, der für das Ergebnis geradesteht. Der eine Unterschied zum klassischen Freelancer: Wir verschwinden nach dem Launch nicht — die Website bleibt in Betreuung.

Genau die Kontinuität ist das größte Freelancer-Risiko. Ein halbes Jahr später brauchen Sie eine Änderung — und der Entwickler hat den Tech-Stack gewechselt, ist ausgebucht oder meldet sich nicht mehr. „Können Sie unsere Website übernehmen, der Entwickler antwortet nicht" hören wir regelmäßig.

Agentur: 5.000–12.000 € und mehr

Deutsche Agenturen kalkulieren 2026 laut Graphek zwischen 3.000 und 20.000 € für die Erstellung; KMU-Projekte mit SEO liegen meist bei 5.000–12.000 €. Dazu kommen laufende Kosten von 100–500 € monatlich für Hosting, Wartung und Sicherheit.

Ein eigener Kostenfaktor ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das seit Juni 2025 gilt. Barrierefreiheit muss von Anfang an mitgedacht werden — laut Branchendaten macht das 10–20 % höhere Entwicklungskosten aus. Hier zu sparen ist keine Option mehr, sondern ein rechtliches Risiko.

Was Sie bei der Agentur bezahlen, ist der Prozess: Briefing, Design-Entwürfe, Abstimmungsrunden, Projektmanagement. Für manche ist das echter Mehrwert, für andere bezahlte Meetings. Wie sich der KI-Ansatz vom klassischen Agentur-Prozess unterscheidet, zeigen wir in KI-Website vs. klassische Entwicklung.

Versteckte Kosten, die in keinem Angebot stehen

Das Erstellungsangebot ist nicht der Besitzpreis. Pro Jahr kommen dazu:

  • Hosting und Domain: 50–300 €
  • SSL, Backups, Sicherheit: oft im Hosting enthalten, aber nicht immer
  • CMS- und Plugin-Updates: der größte laufende Posten bei WordPress-Websites
  • Inhaltsänderungen: entweder Ihre Zeit oder 60–120 € pro Stunde beim Dienstleister

Fragen Sie danach vor der Unterschrift, nicht danach.

Wann Sie NIEMANDEN beauftragen sollten

Ehrlich gesagt: Wenn Ihr Betrieb eine Seite mit Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten braucht und Ihre Kunden über Google Maps und Empfehlungen kommen — nehmen Sie einen Baukasten für 20 € im Monat und lesen Sie nicht weiter. Individuelle Entwicklung lohnt sich, wenn die Website Kunden bringen soll: SEO, Ladezeit, Anfrageformulare, Mehrsprachigkeit.

Der nächste Schritt

Wenn Sie wissen möchten, welche Preisspanne für Ihr Vorhaben angemessen ist: Buchen Sie ein kostenloses 30-Minuten-Audit. Wir schauen uns Ihren Fall an und sagen ehrlich, wo Baukasten oder KI-Tools reichen und wo Sie einen Profi brauchen. Audit buchen.